Für Ampeln und Straßenbeleuchtung auf intelligente Technik setzen
Wer spät abends oder nachts in Biberach unterwegs ist – zu Fuß, mit dem Rad, E-Scooter oder Auto – kennt die Situation: Man steht an einer roten Ampel, vielfach ganz alleine, in Stille, keine anderen Verkehrsteilnehmer unterwegs, niemand von links oder rechts, kein Mensch gegenüber. Niemand in Sicht. Nur man selbst und die rote Ampel.
Nun ist es ja so, dass andere Länder es bewundern oder sich
darüber amüsieren, dass man dann in Deutschland an einer roten Ampel wartet, selbst wenn weit und breit keine anderen Verkehrsteilnehmer zu sehen sind. Machen wir. Und stehen dann halt. Überzeugt, das Richtige zu tun. Und warten.
Man kann so dann die Stille des Moments genießen, während man steht, etwas in sich gehen, den Tag Revue passieren lassen oder leise vor sich hin summend ein Lied anstimmen. Doch wäre es nicht besser, wenn Technik solche Situationen intelligenter löst?
Adaptive Ampeln können das. Mit Sensoren erfassen sie Verkehr in Echtzeit und passen Ampelphasen dynamisch an – für Fußgänger, Radfahrer, Autos oder eine „Grüne Welle“ für Busse und Rettungsfahrzeuge. So wird der Verkehr flüssiger, Verbrauch und Emissionen sinken.
Studien zeigen: bis zu zehn, 20 Prozent weniger Ausstoß sind durch adaptive Ampeln möglich. Auch eine intelligente Straßenbeleuchtung mit Dimmern und Bewegungssensoren spart bis zu 80 Prozent Energie.
Der Verkehrsfluss in Biberach hat viel Verbesserungspotential. Wir sollten es angehen.
Ihre FDP-Fraktion – vernünftig,
konsequent, verlässlich.
Kontakt: Oliver Lukner
Biberach kommunal 27.08.2025
