Bürgernah: 600.000 Euro Verzicht zur Entlastung bei Grundsteuerreform

Mit einem deutlichen Zeichen der Bürgerfreundlichkeit hat die Stadt beschlossen, auf rund 600.000 Euro an Einnahmen 2025 zu verzichten. Ziel dieser Entscheidung ist es, die Bürgerschaft bei der Umsetzung der Grundsteuerreform zu entlasten.

Dieses einmalige Entgegenkommen soll den Bürgerinnen und Bürgern Zeit geben, sich auf die neuen Berechnungsgrundlagen
einzustellen. Die Reform bringt eine grundlegende Veränderung mit
sich: Alte Einheitswerte werden durch aktuelle Boden- und Grundstückswerte sowie neue Messzahlen ersetzt. Für viele Eigentümer bedeutet die neue Bewertung ihrer Immobilie oder ihres Grundstücks teils spürbare Unterschiede. Wie zu erwarten, sorgte die Umstellung für zahlreiche Nachfragen und Unsicherheiten.

Für Bürgerfragen wurde deshalb ein Callcenter eingerichtet, das die Anfragen kompetent und freundlich auffing. Ab dem Jahr 2026 wird eine Nachjustierung beim Grundsteuer-Hebesatz notwendig sein, um die Einnahmen wieder auf das Niveau von 2024 zu heben. Klar ist: Einige Grundstücke werden künftig stärker, andere weniger stark belastet sein, was nicht überall auf Zustimmung stoßen dürfte.

Dennoch zeigt die Stadt mit diesem Schritt verantwortungsbewusstsein und eine klare Haltung für ein faires
und bürgernahes Verwaltungshandeln. 

Ein herzlicher Dank gilt der Kämmerei und allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren Einsatz in dieser herausfordernden Phase.

Ihre FDP-Fraktion – vernünftig,
konsequent, verlässlich.
Kontakt: Hildegard Ostermeyer

 

Biberach kommunal 25.10.2025

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