Frühling in der Innenstadt: Sonne, Blumen – und Müll
Endlich Frühling! Die Sonne lacht, die Menschen strömen in die Innenstadt, um das Leben zu feiern. Zwischen Latte Macchiato und Eisbecher genießt man das urbane Blühen. Denn ja – die Stadt hat sich Mühe gegeben:
Große Pflanzbehälter wurden mit bunten Frühlingsblumen bestückt, an denen das Auge sich erfreut. Sogar Bänke kann man nutzen – man darf also nicht nur schauen, sondern auch sitzen! Welch zivilisierte Idee!
Doch die Realität riecht anders – und zwar nach weggeworfenen Flaschen, Coffee-togo- Bechern, Zigarettenkippen und dem ein oder anderen geheimnisvollen, klebrigen Etwas. Die Pflanzbehälter, ursprünglich als Symbol städtischer Lebensfreude gedacht, mutieren zu Müllbehältern. Hier ist das städtische Ordnungsamt gefordert. Denn es kann nicht sein, dass die Mitarbeiter vom Bauamt regelmäßig die Müll-Party aufräumen, während das Ordnungsamt keine Möglichkeiten sieht, dem verantwortungslosen Müll-Wegwerf-Treiben Einhalt zu gebieten. Wir erwarten: müllvermeidende Maßnahmen!
Möglich wäre eine charmante Mischung aus Hinweisschildern, mehr Abfallbehälter besonders für Kippen, häufige und insbesondere handelnde Präsenz der Ordnungshüter, Bußgelder und – warum nicht – öffentliches Lob für Müllvermeider?
Denn eines ist klar: Blumen brauchen Wasser, nicht Wurstpapier und Altglas. In diesem Sinne: Frühling und präsente Ordnungshüter, ja bitte – Müll, nein danke!
Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich.
Kontakt: Hildegard Ostermeyer, E-Mail:
Biko, 19.4.2025
