Nahwärme: Klimaschutz muss bezahlbar und verlässlich bleiben 

Die FDP-Fraktion unterstützt den Ausbau der Nahwärme in Biberach, allerdings mit Augenmaß und auf einer wirtschaftlich tragfähigen Grundlage. Ziel ist die klimafreundliche Versorgung der historischen Innenstadt sowie großer privater und kommunaler Gebäude.

Für uns hat die Versorgungssicherheit oberste Priorität. Die bestehenden und vertraglich zugesagten Anschlüsse müssen zuverlässig mit Wärme versorgt werden. Erst danach sollte über eine moderate Erweiterung des Netzes entschieden werden. Eine fundierte Perspektivplanung ist dafür unverzichtbar.

Ein Ausbau des Netzes kann die Wärmegestehungskosten senken und Nahwärme für Endkunden attraktiver machen. Wirtschaftlich funktioniert das jedoch nur bei einer hohen Anschlussquote, kurzen Leitungswegen und der Nutzung regionaler Energiequellen wie zum Beispiel Geothermie oder Flusswasserwärme.

Das kalkulierte Investitionsvolumen von 104 Millionen Euro zeigt: Die Wärmewende braucht zudem verlässliche politische und finanzielle Rahmenbedingungen. Ohne Förderprogramme von Bund und Land sind bezahlbare Wärmepreise kaum erreichbar.

Deshalb hat die FDP-Fraktion der Ausschreibung zur Auswahl eines strategischen Partners zugestimmt. Eine gemeinsame Wärmegesellschaft soll Planung, Bau und Betrieb effizient bündeln. Unser Ziel bleibt eine Wärmeversorgung, die ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist.

Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich.

Kontakt: Hildegard Ostermeyer

BIBERACH KOMMUNAL, 01.08.2026
Amtliches Mitteilungsblatt Biberach mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen