Sauberkeit ist kein Selbstläufer – FDP fordert Konsequenz bei Müllsündern
Der aktuelle Stadtreinigungsbericht macht es wieder einmal deutlich: Handeln ist längst überfällig. Die Stadtreinigung kostet Biberach inzwischen 1,335 Millionen Euro jährlich. Wilde Müllablagerungen, Sperrmüll, Elektrogeräte, Graffiti und Verpackungsmüll sind zur täglichen Aufgabe geworden. Wenn sogar auf dem Friedhof Hausmüll illegal entsorgt wird, sind Grenzen jeglichen Anstands überschritten. Das ist ein Problem mangelnder Eigenverantwortung – und es ist eines, das die Allgemeinheit bezahlt.
Die FDP-Fraktion fordert konkretes Handeln: mehr Mülleimer und Aschenbecher in der Innenstadt, eine Pflicht zur Mülleimer-Aufstellung für Imbisse mit Außenbestuhlung – und vor allem konsequente Kontrollen mit spürbaren Bußgeldern.
In Berlin kostet illegale Sperrmüllentsorgung bis zu 11.000 Euro. In Biberach scheint Ermahnen das Mittel der Wahl zu sein. Das reicht nicht. Wir haben eine Umweltsatzung – wir müssen sie endlich auch durchsetzen.
Die große Mehrheit der Biberacherinnen und Biberacher verhält sich vorbildlich. Sie haben ein Recht darauf, dass Müllsünder zur Verantwortung gezogen werden – und nicht die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen.
Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich.
Kontakt: Günter Warth
BIBERACH KOMMUNAL, 27.06.2026
Amtliches Mitteilungsblatt Biberach mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen
